Auch wenn wir in unserer Arbeit Qualität vor Quantität setzen, lohnt sich doch ein Blick auf die Zahlen, um einen Gesamtüberblick über die Arbeit von Stark im Land zu erhalten. Darum an dieser Stelle ein quantitativer Jahresrückblick 2019.

 

 

1611 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und über 100 Entscheider*innen aus Politik und Verwaltung an mehr als 40 Orten in Sachsen hat unser Team von Stark im Land 2019 in der Entwicklung und Umsetzung projektorientierter Kinder- und Jugendbeteiligung begleitet.

 

© DKJS/C. Swiekatowski

Höhepunkte des Jahres 2019 bildeten unter anderem die Netzwerk- und Dialogveranstaltungen Praxisforum – Beteiligung ist die beste Medizin“ am 8. Mai und „Jugend feiert Heimat“ am 14. September mit insgesamt über 300 Teilnehmenden.

 

 

 

2019 fanden mehr als 80 lokale Veranstaltungen der Projektemacher*innen statt. Darunter zählten unter anderem Tage der offenen Tür, Beteiligung an Ortsfesten, spezifische Workshops, feierliche Einweihungen und Eröffnungsveranstaltungen.

 

 

Etwas über 140 Vor-Ort-Termine zur Prozess- und Projektbegleitung der Kommunen und jungen Projektemacher*innen absolvierte unser Team. Darunter zählten bedarfsorientierte Fortbildungen, Initiierung und Begleitung von Steuergruppentreffen,  Konzeptwerkstätten und thematische Wissensduschen. Hinzu kommen weitere 300 telefonische Beratungsgespräche mit Interessent*innen zur projektorientierten Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum hinzu.

 

 

Ein wenig wie im Märchen: 1001 Downloads bei über 5000 Besuchen, registrierte unser Praxisportal für das Jahr 2019. Bunt über das Bundesgebiet verstreut und auf der Suche nach Fördermöglichkeiten und Handlungsempfehlungen, erstreckten sich die Besuche des Praxisportals. 

 

 

Eine kleine Abschweifung zu Hoch vom Sofa! – unserem Förderprogramm für Jugendbeteiligungsprojekte 

Dieses berichtet von einem neuen Rekord an geförderten Kinder- und Jugendprojekten. An 26 Standorten waren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aktiv und haben in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und mit Unterstützung durch ortsansässige Vereine, ihre Projekte erfolgreich und zum Erstaunen einiger Erwachsener umgesetzt. Unter anderem entstanden: der Makerspace in Löbau, der Mädchentreff in Weißenberg, der Kuschel-Rock-Raum in Frankenhain, die Jugenddisko in Reichenbach und die Jugendtreffs in Dohna, Lohsa, GroßschönauDöbra und viele Weitere.

 

Mit 58 Prozent waren dabei Projekte in der Kategorie ‚BAUEN, SPRÜHEN, GESTALTEN‘ vertreten. Gefolgt von ‚SPIELEN, KREIEREN, ORGANISIEREN‘ mit knapp 23 Prozent der Projekte.

 

87,5 Prozent der jungen Projektemacher*innen gaben an, jetzt motivierter weitere Projekte zu starten oder bei anderen Projekten mitzumachen. Das ist grandios und freut uns besonders. 

 

Alle 26 Träger der Jugendprojekte gaben an, dass sich aufgrund des Jugendprojektes in ihrem Ort und in der Nachbarschaft etwas verbessert hat. Darunter zählten sie die stärkere Vernetzung mit anderen Akteuren in der Gemeinde, die bessere Kommunikation zwischen den Generationen und die gesteigerte Attraktivität des Ortes für Alt und Jung.